Risikobeurteilung

Wenn die Risikobeurteilung das Produkt unsicherer macht statt sicherer

September 2025 · Quelle: LinkedIn (proCoA), Matthias Schulz

Matthias Schulz im Video mit eingeblendetem Zitat: „Ein Produkt wird nicht automatisch sicher, nur weil man Punkte in einer Norm abhakt.“

„Ihre Risikobeurteilung macht Ihr Produkt unsicherer, nicht sicherer" – mit dieser bewusst zugespitzten Aussage eröffnet Matthias Schulz einen LinkedIn-Beitrag, der nach eigener Aussage auf über 30 Jahren Erfahrung in der Maschinensicherheit beruht.

Sein Befund aus der Praxis: Teams verlieren sich häufig in unwahrscheinlichen Extremfällen, während echte, alltägliche Risiken im Normen-Dschungel untergehen. Hinzu kommt eine gewisse Scheu, dem eigenen gesunden Menschenverstand zu vertrauen, sobald Normtexte ins Spiel kommen.

Sein zentraler Punkt in seinen eigenen Worten: „Ein Produkt wird nicht automatisch sicher, nur weil man Punkte in einer Norm abhakt.“ Sicherheit entsteht seiner Erfahrung nach dort, wo Normen-Know-how mit pragmatischem Ingenieursverstand zusammenkommt – nicht durch reine Formalie.

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