Keine klassische IT-Security-Beratung. Cybersecurity, konsequent vom Produkt her gedacht.

Wir kommen aus der Maschinensicherheit und CE-Konformität – und bringen genau diese Perspektive in die Cyber-Risikobeurteilung nach Cyber Resilience Act (EU 2024/2847) ein. Mit unserer COLMORR-Methodik weisen wir Cybersecurity-Risiken Ihrer vernetzten Produkte strukturiert, verhältnismäßig und prüfungssicher nach.

Kostenloses Erstgespräch

CRA 2024/2847
Marktzugang
MVO 2023/1230
Maschinenbau
EN 50742
Bewertungsmethodik
Pragmatisch, nachvollziehbar, auf Augenhöhe
7 Tage

Ab dem 11. September 2026 treten die CRA-Meldepflichten in Kraft – noch 7 Tage. Wer aktiv ausgenutzte Schwachstellen dann nicht innerhalb von 24 Stunden meldet, riskiert Bußgelder.

Alle Fristen im Überblick →

Maschinenverordnung und Cyber Resilience Act verlangen künftig beide Angaben zur Cybersicherheit – nur mit unterschiedlichem Fokus. Was Hersteller konkret in ihrer Technischen Dokumentation adressieren müssen.

Mehr dazu →
Grundlagen

Cyber-Risikobeurteilung im Maschinenbau – nicht dasselbe wie ein IT-Pentest

Der Cyber Resilience Act verpflichtet Hersteller vernetzter Produkte, Cybersicherheitsrisiken über den gesamten Lebenszyklus zu bewerten und zu dokumentieren (CRA Anhang I und Anhang VII). Für Maschinen greifen zudem die Anforderungen der Abschnitte 1.1.9 und 1.2.1 aus Anhang III der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230, wo Schutz vor Korrumpierung und Cybersicherheit von Steuerungen gefordert werden.

Klassische IT-Security-Beratung denkt von Netzwerken, Systemen und generischen Bedrohungskatalogen her. Wir denken vom Produkt her: von seiner Betriebsumgebung, seinen digitalen Schnittstellen und den realistischen Angreiferprofilen, die dafür überhaupt in Frage kommen. Das liefert praxisnähere, verhältnismäßige Ergebnisse – und keine hundertseitige Bedrohungsliste, die niemand priorisiert.

Unsere Methodik

COLMORR statt Bedrohungssammlung von der Stange

COLMORR – Context- and Lifecycle-based Machine Operations Risk Reasoning – ist unsere eigens entwickelte Methodik für die Cyber-Risikobeurteilung im Maschinenbau.

Unsere Methodik im Detail →

Expositionsbasierte Eingrenzung

Statt mit einer breiten Bedrohungssammlung zu starten, reduzieren wir den Betrachtungsumfang zunächst expositionsbasiert – das senkt den Analyseaufwand erheblich, ohne relevante Risiken zu übersehen.

Nachvollziehbar für die Marktaufsicht

Jede Ein- oder Ausgrenzung wird explizit begründet und dokumentiert – konform zu CRA Anhang VII, statt einer Bauchgefühl-Entscheidung, die im Auditfall nicht standhält.

Aus der Maschinensicherheit, nicht aus der IT

Wir denken Cybersecurity von der Maschine und ihrer Betriebsumgebung her, nicht von generischen IT-Bedrohungslisten – dieselbe Perspektive, aus der auch unsere Risikobeurteilungen entstehen.

Unser Angebot

Cyber-Risikobeurteilung für CRA-Konformität

Cyber-Risikobeurteilung

Strukturierte Risikobeurteilung der Cybersicherheit nach unserer COLMORR-Methodik – von der Täterprofilanalyse bis zum priorisierten Maßnahmenkatalog.

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Ablauf

So läuft eine Cyber-Risikobeurteilung ab

1

Context & Scope

Wir ermitteln den Security Context Ihres Produkts: Täterprofilanalyse, Security Scope und die relevanten digitalen Elemente – expositionsbasiert eingegrenzt, statt pauschal jede denkbare Bedrohung zu betrachten.

2

STRIDE-Analyse & Maßnahmenkatalog

Basierend auf der in EN 50742 vorgestellten Methodik identifizieren wir konkrete Bedrohungen – inklusive möglicher Auswirkungen auf Safety-Funktionen – und leiten daraus einen priorisierten Maßnahmenkatalog ab.

3

Abschlussbericht

Sie erhalten einen Abschlussbericht mit Executive Summary – nachvollziehbar dokumentiert und bereit für die Marktaufsicht.

Jonathan Schulz

Ihr Experte: Jonathan Schulz

Operativer Geschäftsführer – Experte für CRA-Cybersecurity und Cyber-Risikobeurteilung im Maschinenbau, zugleich Projektmanager für Übersetzungen.

Normen

Relevante Standards

Cyber Resilience Act (EU 2024/2847) EN 50742 Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 EN ISO 12100 (Risikobeurteilung)

Häufige Fragen

Was ist COLMORR?

COLMORR (Context- and Lifecycle-based Machine Operations Risk Reasoning) ist unsere eigens entwickelte Methodik für die Cyber-Risikobeurteilung im Maschinenbau. Statt mit einer breiten Bedrohungssammlung zu starten, grenzen wir den Betrachtungsumfang zunächst expositionsbasiert ein und begründen die realistischen Angreiferprofile explizit.

Wie unterscheidet sich das von klassischem Pentesting oder einer IT-Security-Beratung?

Wir kommen aus der Maschinensicherheit und CE-Konformität, nicht aus der IT. Statt Netzwerke und Systeme zu scannen, bewerten wir das Produkt selbst über seinen gesamten Lebenszyklus – und liefern damit genau die Nachweise, die CRA und Maschinenverordnung verlangen.

Was bekomme ich am Ende einer Cyber-Risikobeurteilung?

Drei Dokumente: Context & Scope, die vollständige Analyse anhand EN 50742 mit Maßnahmenkatalog sowie einen Abschlussbericht mit Executive Summary.

Wie hängt Cybersecurity mit Funktionaler Sicherheit zusammen?

Ein Cyberangriff kann auch Sicherheitsfunktionen einer Maschine beeinträchtigen – deshalb betrachten wir mögliche Auswirkungen auf Safety-Funktionen explizit mit. Mehr dazu auf unserer Seite zur Funktionalen Sicherheit.

Cybersecurity ist ab 2027 Teil der Maschinensicherheit. Anhang III der Maschinenverordnung verlangt Schutz gegen Korrumpierung. Unser Inhouse-Seminar zur Maschinenverordnung ordnet diese Anforderung in das gesamte neue Regelwerk ein.

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Sie möchten zusätzlich Ihre klassische Risikobeurteilung prüfen lassen?

Zu unserem Risikobeurteilungs-Angebot →