Benjamin Fidelak
Referent und Experte für Risikobeurteilung, funktionale Sicherheit und Produktsicherheit
Das Öffnen einer Schutztür soll eine Bewegung stoppen? Dann sind zwei Aspekte entscheidend: Sitzt die Tür an der richtigen Stelle? Und ist die steuerungstechnische Ausführung zuverlässig genug? Benjamin Fidelak unterstützt Sie bei beidem – von der Auslegung geeigneter Schutzkonzepte bis zum Nachweis der funktionalen Sicherheit. Außerdem erstellt er Risikobeurteilungen nach EN ISO 12100 sowie Risikoanalysen gemäß der EU-Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988 (GPSR).
Dieselben Themen unterrichtet er als Referent in unseren Inhouse-Seminaren – mit dem Ziel, dass Ihr Team die Nachweise anschließend selbst führt.
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Womit er arbeitet
Wofür Sie ihn anfragen können
Risikobeurteilungen für Maschinen
Benötigen Sie fachliche Unterstützung bei der Risikobeurteilung Ihrer Maschinen und Anlagen nach EN ISO 12100? Benjamin Fidelak unterstützt Sie bei der Erstellung und Auditierung von Risikobeurteilungen sowie bei der Beurteilung verketteter Maschinen, Maschinenanlagen und Maschinenparks – von Fertigungsstraßen bis zu komplexen Montagelinien.
Risikoanalysen allgemeine Produktsicherheit (GPSR)
Auch Produkte, die nicht in den Anwendungsbereich der Maschinenverordnung fallen, müssen hinsichtlich ihrer Sicherheit bewertet werden. Benjamin Fidelak unterstützt Sie bei der Erstellung und Auditierung von Risikoanalysen gemäß den Anforderungen der Verordnung über die allgemeine Produktsicherheit (EU) 2023/988 (GPSR).
Nachweiskette Funktionale Sicherheit
Von der Sicherheitsfunktion aus Ihrer Risikobeurteilung über die PLr-Bestimmung und die Modellierung in SISTEMA bis zur Validierung nach EN ISO 13849-2 – einschließlich der Aufzeichnung, die am Ende in der Akte liegt.
Schutzkonzepte und Sicherheitsabstände
Welche Schutzeinrichtung an welcher Gefahrstelle die richtige ist, wie groß der Abstand sein muss und ob eine Verriegelung dem Umgehen standhält – gerechnet nach EN ISO 13857 und EN ISO 13855, nicht nach Augenmaß.
Experten-Sprechstunde
Ein Video-Call von bis zu 90 Minuten für Ihre drängendsten Fragen zu Risikobeurteilung, Schutzmaßnahmen und CE-Kennzeichnung. Persönlicher Ansprechpartner ist Benjamin Fidelak.
Was er dabei konkret liefert
Die einzelnen Schritte sind auf der Leistungsseite zur funktionalen Sicherheit ausführlich beschrieben – jeder Punkt springt direkt dorthin:
- Sicherheitsfunktionen aus der Risikobeurteilung ableiten und den erforderlichen Performance Level bestimmen
- Sicherheitsfunktionen normgerecht beschreiben (Safety Requirements Specification)
- Blockdiagramme der sicherheitsbezogenen Teile erstellen
- Sicherheitsrelevante Kennwerte recherchieren und interpretieren – auch dann, wenn der Bauteilhersteller keine liefert
- Sicherheitsfunktionen in SISTEMA modellieren und den Performance Level rechnerisch nachweisen
- Validierung nach EN ISO 13849-2 durchführen und aufzeichnen
- Sicherheitsbezogene Software validieren
Seine Seminare
Alle als Inhouse-Schulung bei Ihnen, für 6 bis 15 Teilnehmende, auf Deutsch oder Englisch.
Risikobeurteilung in der Praxis
Die aufgabenbezogene Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 Kapitel 5 – in fünf Schritten, mit Checklisten und Formularen, die Sie direkt am Fallbeispiel anwenden. Danach beurteilen Sie eigene Maschinen selbst und können die Risikobeurteilungen Ihrer Zulieferer fachlich prüfen.
- Die fünf Schritte nach EN ISO 12100 Kapitel 5
- Risikoeinschätzung nach EN ISO 13849-1 und EN IEC 62061
- Checklisten und Formulare zum Mitnehmen
- Praxisarbeit am durchgehenden Fallbeispiel
Sicherheitstechnik in der Praxis
Von der Abdeckung bis zum Laserscanner: Wie Schutzmaßnahmen korrekt umgesetzt werden. Das Seminar macht Konstrukteure mit den Anforderungen aus den zehn wichtigsten Sicherheitsnormen vertraut.
- Trennende und nicht trennende Schutzeinrichtungen
- Sicherheitsabstände korrekt bemessen
- Verriegelungen und Schutz vor Manipulation
- Sensorische Schutzeinrichtungen auslegen
EN ISO 13849-1 mit SISTEMA
Performance Level ermitteln und nachweisen – gründlich erklärt und ausführlich geübt. Der zweite Tag besteht fast vollständig aus Berechnungen mit SISTEMA an realistischen Schaltungsbeispielen.
- Die vier Faktoren: Steuerungskategorie, MTTFd, DC und CCF
- Datenbeschaffung, wenn Herstellerdaten fehlen
- Manuelle Berechnung und Nachweis mit SISTEMA
- Übungen an kaskadierten und gemischten Schutzkreisen
Zur Person
Erfahrener Referent und Experte für Risikobeurteilung, Funktionale Sicherheit und Beratung zur CE-Kennzeichnung.
Benjamin Fidelak ist Diplom-Ingenieur für Maschinenwesen (Universität Stuttgart) und arbeitete zunächst als Konstrukteur und FMEA-Moderator, bevor er 2009 über das Traineeprogramm von Matthias Schulz in die Maschinensicherheit wechselte.
Seit 2009 ist er selbstständiger Berater und Referent: Er moderiert Risikobeurteilungen nach EN ISO 12100, bewertet unvollständige Maschinen, wesentliche Veränderungen und Altmaschinen und schult Konstrukteure zur Maschinenrichtlinie und Maschinenverordnung.
Zuletzt hat er Hersteller von Spritzgussmaschinen, Straßenbaumaschinen, Schweißanlagen, handgehaltenen Elektrowerkzeugen und Lackierstationen begleitet. Seit Oktober 2025 gehört er zum Team der proCoA GmbH. Er unterrichtet auf Deutsch und Englisch.