Sicherheitstechnik in der Praxis

Von der Abdeckung bis zum Laserscanner: Wie Schutzmaßnahmen korrekt umgesetzt werden. Das Seminar macht Konstrukteure mit den Anforderungen aus den zehn wichtigsten Sicherheitsnormen vertraut.

1 bis 2 Tage
empfohlener Zeitrahmen, an Ihren Bedarf anpassbar
Inhouse
bei Ihnen vor Ort, für 6 bis 15 Teilnehmende
Deutsch / Englisch
Durchführung in beiden Sprachen

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Zum Thema

Der Schutz von Personen vor den Gefährdungen, die von Maschinen ausgehen, gehört zu den wichtigsten Zielen der europäischen Regeln zur CE-Kennzeichnung. Die Mindestanforderungen der Maschinenrichtlinie sind vielen Konstrukteuren jedoch kaum bekannt – noch weniger die deutlich konkreteren Regeln in den harmonisierten Normen, angefangen bei EN ISO 12100 bis hin zu den B-Normen.

Die Umsetzung dieser Normen gilt zu Recht als schwierig, weil viele Regeln wenig praxisnah dargestellt sind. Da sich gesetzliche Regelungen und Normen gegenseitig ergänzen, ist umfassendes Wissen darüber sowohl aus Hersteller- als auch aus Betreibersicht erforderlich.

Lernziel

Das Seminar vermittelt praxisnah die Anwendung der technischen Regeln. Konstrukteure werden mit den bedeutendsten Anforderungen aus zehn Sicherheitsnormen vertraut gemacht, unter anderem EN ISO 12100, EN ISO 13857, EN ISO 13855, EN ISO 13854, EN ISO 14120 und EN ISO 14119.

Seminarprogramm

Sicherheitstechnik im Maschinen- und Anlagenbau

  • Technische Schutzmaßnahmen und technische Regeln aus den zehn wichtigsten Sicherheitsnormen
  • Trennende und nicht trennende Schutzeinrichtungen

Sicherheitstechnik im Regelwerk

  • Anhang I der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und Anhang III der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230
  • Das Normungsprogramm „Sicherheit von Maschinen“
  • Wie recherchiert man Normen?

Grundregeln und ihre praktische Anwendung

  • Auswahl von Schutzeinrichtungen – EN ISO 12100
  • Sicherheitsabstände und trennende Schutzeinrichtungen – EN ISO 13857, EN ISO 13854, EN ISO 14120
  • Verriegelungen und Verhindern von Manipulation – EN ISO 14119
  • Zweihandschaltung – EN ISO 13851
  • Sensorische Schutzeinrichtungen auslegen (Lichtvorhang, Laserscanner und weitere) – EN ISO 13855
  • Betriebsarten und Sicherheit in komplexen Anlagen – EN ISO 11161

Organisatorisches

Zielgruppe
Konstrukteure, Entwickler und Techniker
Empfohlener Zeitrahmen
1 bis 2 Tage (6,5 bis 13 Stunden) – Erweiterbar um Robotersicherheit, Lasersicherheit und Fördertechnik nach EN 619 und EN 528.
Teilnehmerzahl
6 bis 15 Personen. Bei größeren Teams führen wir das Seminar in zwei Durchläufen durch, damit die Praxisteile für alle betreubar bleiben.
Format und Sprache
Inhouse-Schulung bei Ihnen vor Ort. Inhalt, Umfang und Termin stimmen wir vorab mit Ihnen ab, sodass das Programm zu Ihren Produkten und zum Vorwissen der Teilnehmenden passt. Durchführung auf Deutsch oder Englisch.
Vorlauf
Etwa vier Wochen bis zum Termin. Diese Zeit nutzen wir für die inhaltliche Abstimmung und die Ausrichtung des Praxisteils auf Ihre Produkte.
Unterlagen
Alle Teilnehmenden erhalten eine ausführliche Seminarunterlage, die innerhalb Ihres Unternehmens digital weiterverwendet werden darf.
Kosten
Preis auf Anfrage – wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot je nach Teilnehmerzahl, Ort und Dauer. Die Reisekosten unseres Referenten sind darin enthalten.

Ihr Referent

Benjamin Fidelak

Benjamin Fidelak

Referent und Experte für Funktionale Sicherheit – Erfahrener Referent und Experte für Risikobeurteilung, Funktionale Sicherheit und Beratung zur CE-Kennzeichnung.

Schutzmaßnahmen entstehen aus der Risikobeurteilung – hier erfahren Sie, wie wir dabei unterstützen.

Risikobeurteilung →

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